John, der Engel mit den Regenbogenflügeln

Jetzt stelle ich endlich nach und nach meine tollen, unsichtbaren Helfer vor 🙂
Wer am NaNoWriMo teilnimmt, kennt sie vielleicht, NaNo-Engel, Padding Ponys, Subplot Pegasi.
Den Anfang macht hier mein treuer Engel John.

John ist ein Engel, der mir während meines ersten NaNoWriMo (2011) von einer ehemaligen HSWlerin „geschenkt“ wurde. Seitdem begleitet er mich und hat mittlerweile sogar seine eigene Geschichte erhalten. Außerdem taucht er sehr häufig in Texten auf.
Johns Flügel leuchten in allen Farben des Regenbogens, deswegen wird er auch „Engel mit den Regenbogenflügeln“ genannt. Sein zweiter Spitzname ist Geronimo, unter dem er mir damals vorgestellt wurde.
John lebte zur Zeit des zweiten Weltkriegs und war Teil einer U-Boot-Besatzung, die mit einem fehlerhaften Boot auslief und nicht mehr zurückkehrte.
Den Hintergrund für diese Geschichte bietet der reale Fall des U-Boots „Doris“, das vor der britischen Küste abgeschossen wurde und nicht mehr auftauchen konnte.

Johns Gemüt ist fröhlich, sein Auftreten immer geprägt von überschäumender Energie und sein Lächeln ist einnehmend. Grundsätzlich ist er freundlich und allem gegenüber positiv eingestellt, doch manchmal kommt eine etwas dunklere, nachdenklichere Seite zum Vorschein. Er setzt alles daran, seine Freunde und seine Familie zu beschützen, wenn es notwendig ist. Außerdem liebt er es, Menschen beim Schreiben oder Malen zu beobachten und zu unterstützen. Kreative Arbeiten liegen ihm selbst nicht wirklich, aber er findet, dass Menschen, die sich in einem kreativen Prozess befinden, eine besondere Ausstrahlung besitzen.

Ende des Juli-Camps

Bei mir ist das Camp irgendwie verflucht. Der NaNoWriMo läuft für gewöhnlich recht gut, aber das Camp…ich habe nicht mal 3.000 Wörter von den geplanten 15.000 geschrieben.
Wenigstens habe ich aber ein Projekt, an dem ich wieder Spaß habe und vielleicht hilft es mir, mich aus den Verzettelungen der „Obst-Chroniken“ zu befreien, die einfach irgendwie zu groß erscheinen, als dass ich sie gerade schreiben könnte. Zu groß und zu komplex.
Deswegen jetzt also was Ruhiges, Entspanntes 🙂
Der Titel lautet momentan übrigens noch „Veilchenleben“, mal schauen, ob er bestehen bleibt.

Schlaflose Nächte…

sind doch zu was gut!
Sind zwar nur noch zehn Tage, bis das Camp endet, aber ich habe etwas, woran ich schreiben möchte – und wer im NaNoWriMo über 1.600 Wörter an einem Tag schafft, schafft auch 1.500.
Da mich keines meiner begonnenen Projekte momentan wirklich reizt, wollte ich etwas Neues schreiben. Und da ich in letzter Zeit eher gezockt habe anstatt zu schreiben…scheint das wohl Auswirkungen gehabt zu haben.
Ich habe beschlossen, diese Farmsimulationsspiele, also Harvest Moon, Stardew Valley, World’s Dawn, als Ausgangssetting zu wählen. Romantik, Kleinstadtleben…die perfekte Utopie. Mal schauen, ob das was wird, was es für einen Grundkonflikt gibt, ob es überhaupt einen gibt. Aber ich bin jedenfalls gespannt, wohin die Reise geht 🙂
Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust, mich zu begleiten 🙂

16

Nein, das ist nicht das heutige Datum, ich weiß. Das ist die Anzahl der Downloads meines Buches „Zwielicht“. Zugegeben, momentan läuft eine Preisaktion (auf gut Deutsch, das Buch gibt es kostenlos), aber ich freue mich trotzdem, dass es sich Leute heruntergeladen haben 🙂 Das sind immerhin 16 Leser mehr als vorher 🙂 Klar, Geld verdiene ich damit nicht, aber…nun. Vielleicht ist das ja ein erster Schritt. Ich hoffe zumindest darauf 🙂 War auf jeden Fall eine schöne Überraschung und irgendwie auch ein Motivationsschub, den ich ziemlich nötig hatte 😀

Tag 7

Und drei Mal dürft ihr raten, wie viele Wörter ich geschrieben habe: Genau, 0.
ABER: Ich habe geplottet. Ein bisschen. Oder Ideen gesammelt. Und das ist schon mal ein bisschen was.
Ich müsste heute endlich mal wirklich ran, aber…naja. Mal schauen. Heute ist der Todestag eines Freundes, und das hemmt mich jedes Jahr ein wenig. Obwohl ich glaube, dass er mich, wenn er noch leben würde, vermutlich angetrieben hätte, zu schreiben. Also mal schauen, was wird. Ein Projekt habe ich immer noch nicht, so viele sind in der Warteschleife…
Wenn jemand Motivation übrig hat – ich bin ein dankbarer Abnehmer 🙂

Kurz vor knapp

Irgendwie war dieser Monat sehr, sehr komisch, was mein Zeitgefühl angeht. Ich bin jetzt immer noch nicht kurz vor Juli, sondern immer noch irgendwo Mitte Juni, obwohl der Anfang schon sehr weit zurückzuliegen scheint.
Jedenfalls…in etwas weniger als einer Stunde fängt das Camp NaNoWriMo für den Juli an, mein Wortziel beträgt (erst mal) 15.000 Wörter, obwohl ich keine Ahnung habe, an was ich weiterschreiben will…oder ob ich mal wieder was Neues anfange, aber das wäre ja auch suboptimal. Einfach mal wieder schreiben würde schon reichen…glaube ich.
Also dann, für alle Wrimos da draußen: Viel Erfolg mit euren Zielen, vielleicht treffen wir uns im Siegerbereich 🙂

Und nun?

Da hat man jetzt seinen ersten Text auf die Welt da draußen losgelassen und dann stellt sich die Frage, was man denn als nächstes fertig schreiben soll.
Romantik, Fantasy,  Fantasy mit Romantik, experimentelle Fantasy, die Geschichte, die im Metro-Universum von Dmitry Glukhovsky spielt oder ganz was anderes, vielleicht Gedichte?
Oder mal wieder an einem Wettbewerb teilnehmen? Allerdings blieb das bisher, von den „Hier schreiben wir“- Ausnahmen mal abgesehen, eher erfolglos.
Naja…wie dem auch sei, nachdem der Haushalt jetzt so weit gemacht ist, geht es wieder ans Schreiben…abwechselnd bei verschiedenen Projekten, bis ich mich entschieden habe, was ich schreiben will 🙂
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und zwei Wörter sind immerhin auch besser als gar kein Wort ^^